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Dr. med. Jakob von Känel

2. Juli 2021

ADHS bei Kindern und Jugendlichen – von der Diagnose bis zur Therapie

Webinar vom Dienstag, 18. Mai 2021, 18–19 Uhr

Dr. med. Jakob von Känel

Dr. med. Jakob von Känel
Facharzt FMH für Kinder- und Jugendmedizin
Iuvenis Kinder- und Jugendpraxis GmbH

 

Keywords : ADHS, Psychoedukation, Psychosoziale Interventionen, Methylphenidat, Dexamfetamin

Download der Präsentation

Take Home Messages
  • Die Therapie zur Behandlung der ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) kann psychologische, pädagogische und soziale Verhaltensmassnahmen beinhalten.
  • Zur Psychoedukation zählt das umfassende Informieren des Patienten und seiner Familie über ADHS bezüglich Symptome und funktionellen Einschränkungen, möglichen Begleiterkrankungen und Therapien. Psychosoziale Interventionen wie Training von Eltern, Sozialverhalten, Mindfullness, Heilpädagogik, ADHS-Coach etc. vermindern den Leidensdruck und verbessern die Lebensqualität.
  • Sollten sich die Verhaltensmassnahmen alleine als unzureichend erweisen, kann ADHS auch medikamentös behandelt werden.
  • Erfolgreiche medikamentöse Behandlung: First-Line-Medikament, Dosis gemäss Alter, Verlauf kontrollieren und regelmässig Wirkung überprüfen, ggf. Präparat wechseln.
  • Zugelassene Therapie mit Stimulanzien ab Alter von sechs Jahren: Methylphenidat (Medikinet®, Medikinet® MR, Ritalin®, Equasym® XR, Concerta®); Dexmethylphenidat (Focalin® XR); Dexamfetamin (NEU Attentin®); Lisdexamfetamin (Elvanse®).

402021DE Juni 2021

Das Webinar wurde durch die finanzielle Unterstützung von Salmon Pharma und Neurim Pharmaceuticals erstellt.

Fachinformation
Attentin®. W:
Dexamfetamini sulfas. I/A: Zur Behandlung einer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) bei Kindern ab sechs Jahren und Jugendlichen bis 18 Jahren im Rahmen einer therapeutischen Gesamtstrategie, wenn das klinische Ansprechen auf eine vorangegangene Behandlung mit Methylphenidat unzureichend war. D/A: Initialdosis 5–10 mg/Tag. Falls erforderlich, kann die Tagesdosis jeweils wöchentlich in Schritten von 5 mg erhöht werden. Maximale Tagesdosis 20 mg, in seltenen Fällen bei älteren Kindern Dosen von 40 mg täglich. Einnahmezeit entsprechend der Symptomausprägung im Tagesverlauf. K: Bekannte Überempfindlichkeit gegen Dexamphetamin oder einem der anderen Inhaltsstoffe, bekannte Überempfindlichkeit oder Idiosynkrasie gegenüber sympathomimetischen Aminen, Glaukom, Phäochromozytom, MAO-Hemmer, Hyperthyreose oder Thyreotoxikose, Angst und Erregungszustände, schwere Depression, Anorexia nervosa/anorektischen Störungen, Suizidneigung, psychotischen Symptomen, schwere affektive Störungen, Manie, Schizophrenie, psychopathischen/Borderline-Persönlichkeitsstörungen, familiäre Belastung oder Diagnose von Gilles de la Tourette Syndrom oder ähnlichen Dystonien, schwere und episodische (Typ I) bipolare affektive Störungen (die nicht gut kontrolliert sind), Herz-Kreislauferkrankungen, einschliesslich mittelschwerer und schwerer Hypertonie, Herzinsuffizienz, arterieller Verschlusskrankheit, Angina pectoris, hämodynamisch signifikanter, angeborener Herzfehler, Kardiomyopathien, Myokardinfarkt, potentiell lebensbedrohender Arrhythmien und Kanalopathien, zerebrovaskuläre Erkrankungen, Porphyrie, Vorgeschichte von oder derzeitiger Drogenabhängigkeit oder Alkoholismus, während der Schwangerschaft und Stillzeit. I: MAO-Inhibitoren, trizyklische Antidepressiva, vasopressorische Substanzen, Antihypertensiva, Adrenorezeptorblocker, Lithium, α-Methylthyrosin, Phenothiazin, Haloperidol, Stoffe, die den pH-Wert im Gastrointestinaltrakt senken, Stoffe, die den Urin ansäuern, Disulfiram, Stoffe, die den pH-Wert im Gastrointestinaltrakt erhöhen, Stoffe, die den pH-Wert im Urin erhöhen, Noradrenalin, Antikonvulsiva, Cumarin-Antikoagulantien, Antidepressiva, Morphin, halogenierte Narkotika, Alkohol, Phenothiazine. UW: Anämie, Leukopenie, Thrombozytopenie, thrombozytopenische Purpura, Arrhythmien, Palpitationen, Tachykardie, Angina pectoris, Herzstillstand, Kardiomyopathie, Myokardinfarkt, Akkomodationsstörungen, verschwommenes Sehen, Mydriasis, Abdominalschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, trockener Mund, Ischämische Kolitis, Diarrhoe, Müdigkeit, Wachstumsverzögerung, Brustschmerz, Hyperpyrexie, Überempfindlichkeit einschliesslich von Angioödem und Anaphylaxie, plötzliche Todesfälle, Leberfunktionsstörung, Erhöhung der Leberenzymwerte, hepatisches Koma, Veränderung des Blutdrucks und der Herzfrequenz, verminderter Appetit, verringerte Gewichts- und Grössenzunahme, Azidose, Arthralgie, Muskelkrämpfe, Rhabdomyolyse, Schwindel, Dyskinesie, Kopfschmerzen, Hyperaktivität, Konvulsionen, choreoathetoide Bewegungen, intrakranielle Hämorrhagie, Tourette Syndrom, Ataxie, Benommenheit, Dysgeusie, Konzentrationsstörungen, Hyperreflexie, Schlaganfall, Tremor, malignes neuroleptisches Syndrom, Schlaflosigkeit, Nervosität, Abnormes Verhalten, Aggressivität, Erregungs- und Angstzustände, Depression, Reizbarkeit, Halluzinationen, Psychose/psychotische Reaktionen, Selbstmordversuch (einschliesslich vollendeter Selbstmord), Tics, Verschlimmerung von vorbestehenden Tics, Verwirrtheit, Delirium, Drogenabhängigkeit, Dysphorie, emotionale Labilität, Euphorie, Beeinträchtigungen der Leistungen in kognitiven Tests, veränderte Libido, Nachtangst, Zwangsverhalten, Panikzustände, Paranoia, Ruhelosigkeit, Nierenschädigung, Impotenz, Hautausschlag, Urtikaria, Erythema multiforme, exfoliative Dermatitis, Arzneimittelexanthem, Schwitzen, Alopezie, Raynaud-Syndrom, zerebrale Vaskulitis und/oder Hirngefässverschluss, Kardiovaskulärer Kollaps, Raynaud-Syndrom, toxischer hypermetabolischer Zustand, Entzugssymptome. Liste: A+, kassenzulässig. Z: Salmon Pharma GmbH, Basel. Ausführliche Informationen unter www.swissmedicinfo.ch (08.2020).